Was alles zur Gesunderhaltung des Hundes dazu gehört...

Weit mehr als man denkt und vor allem auch glaubt.

1.) Kein Fertigfutter mit künstlichen Vitaminen, sondern natürliche Nahrung für einen Hund sprich Fleisch,
     Gemüse, Fleischknochen (alles roh).
2.) Keine jährlichen Impfungen. Eine gute Grundimmunisierung hält ein Hundeleben lang.
3.) Keine chemischen Wurmkuren (halten ohnehin nur 24 h).
4.) Keine chemischen Zeckenmittel, Flohmittel etc.

Mit diesen 4 Punkten kannst Du Deinen Hund vorzeitig unter die Erde bringen oder einfach nur ganz schön krank machen.

So, jetzt kannst Du Deine Kinnlade wieder nach oben klappen, das ist wahrscheinlich genau das Gegenteil was du sonst so hörst.

Ich geb es zu, Tierärzte sind NICHT meine Freunde. Mit einer erlesenen Auswahl arbeite ich zusammen.
Ansonsten gilt die Devise: Nur ein kranker Hund ist ein guter Hund. Und das ist so gar nicht unsere Philosophie.

Hat der Hund Durchfall, wird gleich eine Wurmtablette verordnet.
Ist der Hund krank, wird trozdem geimpft was das Zeug hält.
Hat der Hund schmutzige Ohren, werden diese behandelt, egal ob die Ursache das Futter ist. Nach einigen Wochen kommt man ja eh wieder.
Hat nicht geholfen? Dann kommt eben die Spritze.
Hat auch nicht geholfen? Dann kommen die Tabletten. Oh der Hund hat nun auch Juckreiz? JA, dann brauchen wir Cortison.
Der Hund ist nun aber so komisch. DA gibt es nun neue Tabletten auf dem Markt. Die Nebenwirkungen darf man sich zwar nicht durchlesen, aber in den neuen Tabletten ist kein Cortison drin. Und etwas teuer sind sie leider auch. Dafür juckt es den Hund nicht mehr, weil das Immunsystem völlig unterdrückt wird.
So, nun kann man ja auch wieder impfen, weil der Hund ist ja juckfrei. Bissl dick ist er jetzt und Zucker hat er auch. DAFÜR gibt es dann die verschiedenen Diätfuttersorten. Geht der Zucker nicht runter ist er Diabetiker geworden und man muss nun täglich Insulin spritzen.
Angst vorm Alleine sein hat er auch der Arme? Ach, da nehmen wir Psychopharmaka. Die beruhigen ungemein...
So, jetzt hat er auch noch einen epileptischen Anfall bekommen. Wieso das jetzt auf einmal. Derweil bekommt er ja das allerbeste Fertigfutter. Schweine teuer! Aber es gibt ja Antiepileptika. Wenn man die Anfälle nicht in den Griff bekommt, muss man ihn eben mit acht Jahren einschläfern, älter ist er leider nicht geworden.

Mehr könnt ihr unter den Fallbeispielen dann lesen.

Viele Kunden kommen aus ganz Österreich und Deutschland, weil sie die gesundheitlichen Probleme nicht in den Griff bekommen und bereits eine Ärzteodysse hinter sich haben. Vom gepeinigten Geldbeutel ganz zu schweigen.

Was lernt man bei uns?

Der Hund steht und fällt mit der Ernährung, lass unnötige Chemie weg und Dein Hund bleibt gesund.
Leider habe ich aber auch die Erfahrung gemacht - und am eigenen Hund verspürt - wird der Hund vom Tierarzt mit Chemie zugeschossen, gibt es Fälle, die einfach aussichtlos sind, weil einfach alles, aber auch wirklich alles kaputt ist. Weiß der Arzt nämlich nicht mehr weiter, kommt alle Chemie, die der Markt her gibt in den Hund. Irgendwas wird schon helfen. Gleiches gilt auf für den Homöopathen - nur ohne Chemie.

Die meisten allergisch reagierenden Hunde bekommen wir juckfrei, nur mit der Ernährung. Bei einigen kann es aber schon auch mal ein Jahr dauern, bis sich der Körper erholt hat. Andere sind wiederum nach nur vier Wochen völlig beschwerdefrei.
Bei einigen lag es auch nur an der Hundedecke... Oft muss man ganz schön tief graben und die Ursachen sind teilweise banal.

Wenn mich jemand fragt, was er seinem Hund füttern soll, sag ich: "Suach da an gscheidn Metzga ;-)" (Such dir einen guten Metzger deines Vertrauens).

Ein schönes Beispiel, wie es anders auch gehen kann:
Ein Bauer aus meiner Gemeinde kommt zu mir in den Shop und ekundigt sich, wie er seinen zweieinhalb Jähringen Labrador besser beschäftigen kann. Der ist immer so wild und zum Nachbarn läuft er auch immer. Sein alter verstorbener Hund - ebenfalls ein Labrador - war ja sooooo brav.
21,5 Jahre ist er alt geworden, bis 19 war er auf der Weide mit draussen. Was er ihm so gefüttert hat, frage ich den Bauern: "Jo, des wos hoid mir a gessn hom (Ja, das was halt wir auch gegessen haben)."
Der Hund wurde nie geimpft, nie entwurmt. Für was auch, erklärt er mir.

Sicherlich eine Ausnahme. So ein Alter, noch dazu für einen Labrador. Aber ich lerne immer mehr Menschen mit alten Hunden kennen, und durch die Bank sind die Hunde nicht geimpft, nicht chemisch entwurmt und werden ordntlich ernährt.

Dann gibt es da die Büffel unter den Hunden. Mit Chemie und Fertigfutter zugeknallt, und werden auch 15 Jahre. Wie alt wären die wohl geworden, wenn der ganze Dreck nicht gewesen wäre? Und dann stirbt der absolut gesunderhaltene Hund mit drei Jahren an einem Herzinfarkt. Ja auch so etwas gibt es, genau so wie bei den Menschen.

Heute war ein Pathologe wegen dem Futter für seine kranke Katze bei mir im Shop. Wir haben viel geredet und dann sagt er zu mir: Warum sterben im Juli und August die wenigsten Menschen? Keine Ahnung, sag ich. Weil da die Ärzte auf Urlaub sind, sagt er. Ob das nun ein Scherz war, oder nicht, kann sich jetzt jeder selber zusammen reimen ;-)