Futtermitteltabelle - Inhaltsstoffe & Erklärung

Es gibt die:
Geschlossene Deklaration:
Die Inhaltsstoffe werden in Kategorien zusammengefasst, z.B. zu Fleischprodukten, Getreideprodukten.
Positiv:
Der Käufer kann erkennen, ob mehr Fleisch oder Getreide im Futter ist. Allerdings gilt dies nur, wenn der Hersteller die Getreidesorten nicht einzeln auflistet.
Negativ:
Die Art und Qualität der verwendeten Zutaten ist nicht mehr aufzuschlüsseln. Außerdem kann der Hersteller je nach Marktlage die Zutaten ändern.

und die

Offene Deklaration:
Die einzelnen Komponenten werden nach der enthaltenen Menge bzw. in abnehmender Reihenfolge aufgelistet.
Positiv: Der Kunde kann die einzelnen Zutaten sehen.
Negativ: Es fehlen die Anteile. Hier werden auch gerne Komponenten weiter aufgesplittet, um sie in der Reihenfolge weiter hinten auflisten zu können.

Einfach erklärt:
An 1. Stelle steht immer das, was am meisten drinnen ist.

Beispiel:
Geflügelfleischmehl, Mais, Reis, Weizenmehl, Weizen, Weizengrießkleie, Tierfett, Fleischmehl, Weizenkeime, Gerste usw...

In diesem Beispiel sollte Weizen an 1. Stelle stehen, da dieser Inhaltsstoff offensichtlich überwiegt.

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Der neueste Schmäh der Futtermittelhersteller: Sie werben mit Sätzen wie z.B.:

Ohne Weizen (was ja mal nicht schlecht ist), ohne Soja (auch nicht schlecht), ohne künstliche Farb,- Konservierungs,- und Aromastoffe.

ABER:
Dann kommt der Absatz mit den Zusatzstoffen. Hier werden meist sämtliche Vitamine beschrieben, und was sonst noch alles drinnen ist. Und diese werden sehr wohl künstlich zugesetzt.

Die "echten" Vitamine werden nämlich bei der Herstellung des Futters zerstört, und kommen nachträglich "synthetisch" wieder dazu.

Ergo: Steht wo Zusatzstoffe drauf, ist auch Chemie drin!

Man nehme sich nun das Hundefutter, egal ob Trockenfutter oder Naßfutter, und vergleicht die Inhaltsstoffe.
Geht es schon los mit: Tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4% Geflügel) - Was ist der Rest?

Wir haben lange gesucht um Hersteller zu finden, die KEINE Chemie in das Futter knallen! Wirklich, wirklich lange! Solche Futtersorten sind auch in keinem großen Tierfachgeschäft zu finden, weil der Hersteller diese Mengen gar nicht liefern könnte!

Auch gibt es immer mehr Futtermittelhersteller, wo man das Futter nur "direkt" oder über einen Vertreter (oft Strukturvertrieb) beziehen kann, auch hier möge man besonders darauf achten, ob auf dem Etikett das Wort "Zusatzstoffe" zu finden ist. Die Deklaration im Internet ist bei den meisten dürftig und nicht vollständig. Es zählt einzig und allein, das was auf der Verpackung des Futters steht!!!

Das Gesündeste ist aber auf alle Fälle BARFen (Rohfleischfütterung), da weiß ich was der Hund bekommt. Entgegen der Aussage der meisten Tierärzte, die natürlich einen nicht unwesentlichen Teil am Hundefutter verdienen, ist BARFen die natürlichste Art der Ernährung für den Hund.

>> Meine erste Tierärztin hat in Ihrer Praxis ein sehr bekanntes Futtermittel zum Verkauf, eine eigene Tierarztschiene. Sie füttert ihre Hunde jedoch ROH.

>> Ein Altbauer aus der Umgebung rief mich an, er hat mit seinem jungen Labrador Probleme. Er folgt nicht. Das ist er gar nicht gewöhnt. Sein alter Labrador war so brav. Auf meine Frage wie alt denn der Hund wurde, sagte der Altbauer: "21,5 Jahre". Auf die Frage was er ihm gefüttert habe: "Ja, dass was wir halt auch essen". Der Hund hat auf alle Fälle nie ein Fertigfutter kennen gelernt.

Das waren nur zwei von seeeehr vielen Beispielen aus meiner Praxis und sollte einmal zum Nachdenken anregen.

Auch sehr interessant war die Sendung "Am Schauplatz". Hier ging es um Fertigfutter, und was wirklich drinnen ist.

>> Zur Sendung

Name Erklärung
A  
Antioxidantien/
Antioxidans
Natürliche oder synthetische Substanzen, die vor Schädigung durch Einwirkung von Sauerstoff schützen (z.B. Verhinderung des Ranzigwerdens bei Ölen und Fetten).
Zu den in natürlichen Antioxidantien zählen vor allem die Vitamine C und E.
Amaranth (E123) Lebensmittelfarbstoff, in Amerika bereits verboten.
Amarant Pseudogetreide glutenfrei hoher Mineralstoff und Eisengehalt.
Das Nahrungsmittel ist nicht zu verwechseln mit dem Farbstoff Amaranth (E 123), einem roten, gut wasserlöslichen Azofarbstoff, der als Lebensmittelfarbe Verwendung findet.
Aflatoxine Aflatoxin B1 wird von den Schimmelpilzen Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus gebildet und kann hauptsächlich in Getreide vorkommen.
War im Jahr 2006 der Grund einer großen Rückrufaktion eines Herstellers. Führt zu Leberversagen.
Aflatoxine haben bei Konzentrationen um 10 µg/kg Körpergewicht akut lebertoxische Wirkung (Leberdystrophie), wirken jedoch schon bei geringeren Konzentrationen, vor allem bei wiederholter Aufnahme, karzinogen auf Säugetiere, Vögel und Fische. Die letale Dosis von Aflatoxin B1 beträgt bei Erwachsenen 1 bis 10 mg/kg Körpergewicht bei oraler Aufnahme. Im Tierversuch mit Ratten (letale Dosis 7,2 mg/kg Körpergewicht) wurde die Karzinogenität einer Tagesdosis von 10 µg/kg Körpergewicht eindeutig nachgewiesen. Aflatoxin B1 ist damit eine der stärksten krebserzeugenden Verbindungen überhaupt.
Ascorbinsäure Künstlich hergestelltes Vitamin C, wird fälschlicherweise als natürliche Antioxidantien bezeichnet, die schon bei geringer Überdosierung einen schädlichen Einfluss gegen körpereigene Zellen ausüben. Vitamin C wird von gesunden Hunden oder Katzen in der Leber selbständig gebildet und muss nicht mit der Nahrung aufgenommen werden.
Aspergillus Gattung Schimmelpilze. In kultivierter Form ungiftig, wir als Konservierungsmittel eingesetzt.
Ascorbylpalmitat Fettlösliche Form des Vitamin C.
Aspartam (E951) Zuckerersatzstoff.
Autolysat Sind Abfallprodukte von absterbenden Zellen und werden unter verschiedenen Namen u.a. als Geschmacksverstärker beigefügt.
B  
Bäckereierzeugnisse Darunter fällt alles wie Kuchen, Brot, Nudeln. Darin kann auch Zucker enthalten sein. Hat in Hundefutter eindeutig nichts verloren.
BHA - E320
(Butylhydroxyanisol)
Konservierungsmittel welches schon in vielen Ländern Europas verboten ist.
Krebserregend. Ist leider noch sehr häufig in div. Futtermarken zu finden.
Auch in manchen Kaugummis (Menschen)!!
BHT - E321
(Butylhydroxytoluol)
Siehe BHA.
Bierhefe Nebenprodukt bei der Herstellung von Bier. Ist reich an Vitamin B und Proteinen. Unterstützt den Fellwechsel.
BT Bierhefe Enthält eine große Vielfalt an natürlichen Mineralstoffen und B-Vitaminen und fördert die Verdauung. Hilft gegen Durchfall und und stellt hochwertige Proteine zur Verfügung.
Biotin Biotin ist das zur Gruppe der B-Vitamine gehörige wasserlösliche Vitamin H oder auch I genannt. Alter Name Vitamin B7. Wichtig für Fell und Krallen.
Bio Sagt aus das die verwendeten Rohstoffe aus biologischer Erzeugung kommen. Aber auch gute Bio-Rohstoffe werden hoch erhitzt und danach kommen andere Zusätze hinzu. Ergo: Wo Bio draufsteht, muss nicht unbedingt Bio drin sein.
Blut Natürlicher Mineralienlieferant.
Blutmehl Natürlicher Mineralienlieferant in gemahlener und getrockneter Form.
Brauner Reis Naturreis, enthält mehr Nährstoffe als der weiße, geschälte Reis.
Braureis oder Bierreis Abfallprodukt aus der Reis- bzw. Bierherstellung. Wird nur in amerikanischen Futtermitteln verwendet (momentan).
C  
Carrageen (E407) Gelier- und Verdickungsmittel. Sehr umstritten, bei Tierversuchen Geschwürbildungen!
Calciumcarbonat Kalk der in unter anderem auch in Knochen und Zähnen vorkommt.
Cholin Cholin gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist Bestandteil von Lezithin (E322) Kann vom Hund in der Regel selbst synthetisiert werden.
Cellulose Unverdauliche Zellwandbestandteile Abfallprodukte aus der Getreideherstellung.
Cerealien Abfallprodukte aus der Müsliherstellung.
Chondroitin Stoffwechselprodukt des Glucosamins. Schlecht verdaulich.
Calciumpantothenat Auch Vitamin B 5 Pantothensäure genann.
Calciumsorbat (E203) Konservierungsmittel.
Cheliert Organische Anbindung an ein Eiweissmolekül leicht verdaulich.
Calciferol Vitamin D.
Canona-Öl Rapsöl Canola Öl enthält einen hohen Anteil an gesunden, ungesättigten Fetten (93%), ist frei von Cholesterin und Transfett und hat den niedrigsten Gehalt an gesättigtem Fett (7%).
Carbadox Umstrittener Wachstumsförderer in der Tiermast. Kann daher in Futtermitteln vorkommen.
Carbohydrat oder Karbohydrate Unterstützung des Energiestoffwechsels.
Cobalamin Vitamin B12  Fördert den Eiweißstoffwechsel.
Cystein (E920) Anabole Wirkung.
D  
Dehydriert Trocknung durch Wasserentzug.
Dicalciumphosphat (E540) Schwer verdaulich in der Nutztierhaltung untersagt, kommt im Tiermehl vor.
Digest Flüssigkeit, die von tierischen Geweben mit Hilfe von chemischer oder enzymatischer Hydrolyse hergestellt wird. Dadurch wird die Futterakzeptanz verstärkt. Chemisch vorverdaut quasi.
DL-Methionin / DL-Lysin Synthetisch hergestellte Aminosäure. Gleicht in vielen Fällen minderwertige Fleischquellen aus. Kann beim Trockenfutter ein Hinweis auf sehr geringen Fleischanteil sein!
Docosahexaensäure (DHA) Mehrfach ungesättigte Fettsäure wird vom Hund nach dem Welpenalter selbst gebildet.
Diet/Diät Meist mit viel Rohfaser und mit synthetischen Zusätzen angereichertes Futter.
E  
E-Nummer Bezeichnung für in Europa zugelassene Zusatzstoffe.
EWG, EG oder EU Zusatzstoffe Hinter der Bezeichnung können alle zugelassenen zb. Konservierungsstoffe stehen. Oft wird diese Bezeichnung verwendet wenn BHA oder BHT verwendet wird.
Ei Ganzes Ei - ohne Schale. Hochwertiger Eiweiss- und Kalziumlieferant. Verträgt aber nicht jeder Hund.
Eierzeugnisse Abfallprodukte aus der Eiverarbeitung meist nur Schalen.
Eiweisextrakte Oft pflanzliche Abfallprodukte bei der Mehlerzeugung auch Kleber genannt. Minderwertige Eiweissquelle.
Erbsenkleie In der Regel Erbsenschalen die bei der Schälung und Reinigung von Erbsen anfallen.
Erythrosin (E127) Künstlicher Farbstoff der unter anderem Krebs verursachen kann.
Ethoxyquin (E324) Konservierungsmittel, welches in Lebensmitteln schon nicht mehr zugelassen ist.
Enterococcus Faecium,
Enterokokken (E1707)
Bakterienextrakt. Enterokokken sind Streptokokken und werden zu den Milchsäurebakterien gerechnet. Sie kommen in der Umwelt, beim Tier und beim Menschen sowie in traditionellen Lebensmitteln wie Käse oder Rohwürsten vor.
Soll gut für die Darmflora sein.
EU /EWG Zusatzstoffe Künstliche Zusatzstoffe.
Exdrudiert Herstellungsverfahren (Trockenfutter) unter Hitze und Druck.
F  
Fette Nur wenn genauer bezeichnet als hochwertig einzustufen. Ansonsten meistens Abfall!
Fischmehl Getrocknetes Fischnebenerzeugnis und/oder getrocknetes Fischfleisch.
Fischnebenerzeugnisse Der ganze Fisch (Köpfe, Innereien, Gräten, Flossen usw.).
Fleisch Reines Fleisch! Ohne Nebenerzeugnisse - vor der Trocknung. Nach dem trocknen wird Fleisch zu Fleischmehl.
Fleischmehl Reines Fleisch nach der Trocknung. Man muss jedoch sehr auf die Herkunft achten, in einigen Länderns sind Nebenerzeugnisse erlaubt.
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse Nebenerzeugnisse sind jene Produkte, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Schlachtabfälle Klasse 3.
Siehe auch: Tierische Nebenerzeugnisse.
Fleischhydrolysat Kunstfleisch. Fleischersatzstoffe werden aus Eiweißpulver und Wasser hergestellt.
FOS (Fructooligosaccharide) FOS sind wie Inulin aus mehreren (hier bis zu 10) Fructose-Einheiten aufgebaut und als Präbiotikum zum Beispiel im Joghurt zugesetzt und stimuliert die Bakterien im Dickdarm. Da sie zwischen 30 und 50% der Süßkraft von Saccharose aufweist, wird sie auch als Zuckeraustauschstoff eingesetzt. Enthalten Lebensmittel keine anderen Zucker (Mono- oder Disaccharide), so dürfen sie trotz des süßen Geschmacks als „zuckerfrei“ bezeichnet werden. Enthalten sie noch Mono- oder Disaccharide (z. B. aus Früchten) so können sie als „ohne Zuckerzusatz“ deklariert werden.
Folacin Synonym für Folsäure.
Folsäure Vitamin B9 oder B 11 genannt. Ist in verschiedenen Gemüsen und in geringer Menge auch in Obst, Fisch und Fleisch enthalten.
G  
Galant Heilpflanze gehört zu den Ingwergewächsen. Wirkt anregend und ist entzündungshemmend.
Geflügelmehl Alles vom Huhn, nur kein Fleisch (Federn, Schnabel, Füße usw.) Ergo - Kein Fleisch.
Geflügelfleischmehl Die guten Sachen vom Geflügel, also reines Fleisch - nach dem Trocknen.
Geflügelprotein Minderwertiges Protein welches aus Federn, Schnabel, Füße ect. gewonnen wird.
Geflügelnebenprodukte Köpfe, Füße, Innereien, Blut. Aber auch Urin als Salzersatz und Federn als Füllstoff.
Gelatine Binde/Verdickungsmittel. Wird überwiegend aus Schweineschwarten hergestellt.
Gemüse Muss genauer angeführt sein, ansonsten können auch Hülsenfrüchte beinhaltet sein, welche wiederum zu Verdauungsproblemen führen können.
Geschmacksverstärker Wie der Name schon sagt, verstärkt den Geschmack, damit der Hund das Futter lieber frißt. Schädlich!
Getreidemehl Sämtliche Arten von gemahlenem Getreide.
Glycin (E640) Geschmacksverstärker.
Glucosaminhydrochlorid Gut für die Wasserspeicherfähigkeit des Knorpels, wird aus Schalentieren gewonnen.
Gluten Nebenprodukt aus der Mehlerzeugung.
Grieben Ist das Überbleibsel von ausgelassenem Speck.
Gelborange S (E110) Farbstoff.
Guar Gum,
Guakernmehl, Guarmehl
Mehl aus der Guar Bohne. Quellt im Hundemagen auf und verringert das Hungergefühl.
H  
Hämoglobin Eisenhaltiger roter Blutfarbstoff.
Hefe Reich an Vitamin B und Protein.
Histamin Allergie auslösend. Kommt in Fleisch, Fisch, Pflanzen und auch Bakterien vor.
I  
IE "Internationale Einheiten" Angabe von Zusätzen wie z.B. Vitaminen.
Inulin Unverdaulicher Ballaststoff jedoch gute Eignung bei Diätfutter. Kommt u.a. in Topinabur und Zichorie vor. Viel Ballast - aber wenig Nährstoffe.
Isoleucin Essentielle Aminosäure die mit Nahrung aufgenommen werden muss.
Inositiol Vitamin der Gruppe B, wird eigensyntetisiert.
J  
Johannisbrotkernmehl (E410) Stärke und Bindemittel. Ist auch für Biomittel zugelassen. "Hartmacher" für den Hundehaufen.
K  
Kaliumsorbat (E202) Konservierungsstoff der auch den Geschmack verändert.
Kamut Weizenart sehr Proteinreich enthält wie für Weizen üblich Gluten.
Karamell Erhitzter Zucker dient als Geschmacksverstärker. Hat in einem Hundefutter nichts zu suchen! Wird auch gerne bei Kauartikeln verwendet, die vorher mit Insektenvernichtungsmitteln eingespritzt wurden um die Akzeptanz zu erhöhen.
Kassava Stärkemehl aus der Maniokwurzel.
Kleie Rückstände au der Getreideverarbeitung.
Kleber/Kleiber Eiweisshaltiges Abfallprodukt bei der Mehlherstellung.
Knochenmehl Gemahlene Knochen, oft aus Tierkörperbeseitigungsanlagen!
L  
L-Carnitin Fördert die Fettverbrennung.
L-Lysin L Form der Aminosäure.
L-Methionin L Form der Aminosäure.
Lactoflavin (E101) Farbstoff Wird auch als Vitamin B2 bezeichnet.
Lactobacillus (acidophilus) Bakterium soll die Immunabwehr und Darm stärken kommt in Milch, Fleisch und Fisch vor.
Lecithin (E322) Emulgator meist aus Soja gewonnen wird meist synth. hergestellt.
Leucin Essentielle Aminosäure die mit Nahrung aufgenommen werden muss.
M  
Mais Ganzer Maiskolben.
Maiskeim Hochwertig wird aus den Keimen gewonnen, sollte nicht erhitzt werden.
Maiskleber/Maisgluten Abfallprodukt. Nieren- und Leberbelastung.
Maismehl Ganzer Maiskolben, getrocknet und gemahlen.
Maisvollkornmehl Maiskörner getrocknet und gemahlen.
Maltodextrin Kohlehydrat, welches meist als Füllstoff verwendet wird.
Melasse Nebenprodukt aus der Zuckerherstellung.
Menadion Andere Bezeichnung für Vitamin K3. Synthetisch hergestelltes Vitamin K. Es ist eine toxische Substanz, die nachweislich krebserregend und leberschädigend wirkt, weshalb sie schon vor Jahrzehnten für Menschen verboten wird. Auch an Tieren, die der Lebensmittelherstellung dienen, darf kein Vitamin K3 verabreicht werden. Hierzu wird noch heftig diskutiert, ob es für den Hund schädlich ist oder nicht...
Menhaden Heringsmehl.
Methionin Essentielle Aminosäure die mit Nahrung aufgenommen werden muss.
Molkereiprodukte
Molkereierzeugnisse
Nebenprodukte aus der Käseherstellung wird gerne auch als Zuckerversteck (und somit als Geschmacksversärker) verwendet.
Methylsulfonylmethan (MSM ) Organische Schwefelverbindung soll Gesundheitsfördernd sein. Kein Nachweis.
Muschelsediment Extrakte aus Muscheln, sollen Phosphorüberschuß ausgleichen.
Wird vrowiegend aus der Schale hergestellt und ist im Grunde nur ein Kalziumzusatz!
N  
Nahrungsfaser Andere Bezeichnung für Ballaststoff.
Natriumbisulfat Konservierungsmittel, umstritten schädliche Wirkung.
Natriumhexametaphosphat,
Natriumnitrit (E250)
Dient u.a. als Konservierungsmittel.
Natriumpolyphosphat (E452) Künstlich hergestellter Stabilisator.
Findet man auch unter:
Kalziumpolyphosphat, Natriumkalziumpolyphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumpolyphosphat oder Polyphosphat.
Natriumsorbat (E201) Antioxidationsmittel, das mittlerweile nicht mehr zugelassen ist, da es in Verdacht steht, Erbgutverändernd zu wirken.
Natriumsulfat (E514) Auch unter Glaubersalz bekannt Säuremittel, in Überdosierung als Abführmittel. Kann zum Nierenschaden führen.
Natürliche Stoffe
(Aromastoffe)
Herstellung aus natürlichen Aromaträgern.
Naturidentische Stoffe
(Aromastoffe)
Synthetisch hergestellte Aromastoffe.
Niacin Synonym für Nicotinsäure.
Nicotinsäure (E375) Vitamin B3 oder auch B5. Kommt in natürlicher Form zb. in Geflügel, Milchprodukte und Fisch vor.
O  
Omega-3 Fettsäuren Spezielle Gruppe der ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zu den essentiellen Fettsäuren.
P  
Pantothensäure Vitamin B 5.
Pektine (E440) Meist als Verdickungsmittel
Pflanzliche Eiweißextrakte Rückstände aus der Herstellung pflanzlicher Öle. Oftmals Sojaprodukte. Führt bei vielen Hunden zu Unverträglichkeiten.
Pflanzliche Nebenerzeugnisse Gemüseabfälle aus der Lebensmittelherstellung, Pressrückstände aus der Ölherstellung, alte Fritierfette von Fast Food Konzernen, Abfallprodukte der Bierbrauereien, Rübenschnitzel, Erdnuss Schalen usw.
Gibt ein Hersteller ein pflanzliches Nebenerzeugnis dezitiert an, kann man es sich ansehen um welches es sich handelt. Dieser deklariert dann offen, und macht kein Geheimnis aus dem Inhalt.
Phenylalanin Essentielle Aminosäure die mit Nahrung aufgenommen werden muss.
Propylgallat (E310) Konservierungsmittel. Kritisch in der Anwendung. Kann in hoher Dosierung zu Zyanose führen und ist damit nicht ganz unbedenklich.
Pyridoxin Vitamin B 6.
Pyridoxinhydrochlorid Synthetische Form von Vitamin B 6.
Perlgraupen Geschälte Gerste.
Potassium Synonym für Kalium.
Q  
Quinoa Pseudogetreide mit hohem Eiweisanteil, ebenso hoher Anteil von Magnesium und Eisen.
R  
Riboflavin (E101) Vitamin B2 kommt in Milch und Gemüse vor.
Rohasche Hier wird dem Futter keine Asche zugesetzt!
Ist nur ein theoretischer Teil, wenn das Futter komplett verbrannt würde. Übrig bleiben dann Mineralstoffe uns Spurenelemente (die nicht brennbaren Bestandteile). Der Wert sollte 7,5% nicht übersteigen. Höhere Werte weisen auf minderwertige Inhaltsstoffe hin.
Rohfaser Unverdauliche Nahrungsbestandteile. Sie sind für die Verdauung und die Festigkeit des Kotes wichtig! Der Anteil aller pflanzlichen, unverdaulichen Rohfasern sollte zwischen 2 und 4 % liegen. Beim Diätfutter ist der Anteil erhöht.
Rohfett Alle im Futter enthaltenen Fettquellen. Pflanzliche als auch tierische sind hier gemeint, unabhängig von der Qualität.
Rohprotein Summe aller Eiweissverbindungen (Aminosäuren) pflanzlichen und tierischen Ursprungs - Es können aber auch Klärschlamm, Klauen, Federn, Tiermehl dazuzählen. Hochwertige Eiweissquellen beim Futter sind erkennbar an ergänzenden Rohproteinangaben von mind. 0,8% Lysin und mind. 0,4% Methionin. (Dies gilt aber nur, wenn nicht gleichzeitig Lysin oder Methionin unter dem Punkt "Zusammensetzung" aufgeführt werden. Sonst sind diese Eiweiße synthetischen Ursprungs).
S  
Saccharose Rohrzucker.
Saccharomyces cerevisiae Backhefe.
Schälkleie Abfallprodukt wird als Füllstoff verwendet.
Schrot Gemahlene Getreidekörner.
Selen Spurenelemente nur in anorganische Selenquellen sind zugelassen (Natriumselenit Natriumselenat).
Sodium Antioxidant (Konservierungsstoff).
Sodiumselenit Synthetische Form vom Sodium.
Soja Minderwertiger Eiweislieferant oft genmanipuliert.
Sorbinsäure (E200) Konservierungsstoff, weitgehend verträglich.
T  
Tapioka Stärkemehl aus der Maniokwurzel auch bekannt als Kassava.
Taurin Aminisulfonsäure (keine Aminosäure) ist für Katzen essentiell und muss über die Nahrung aufgenommen werden.
Thiamin Vitamin B 1.
Thiamin hydrochlorid
/Mononitrat
Synthetische Formen von B 1.
Threonin Essentielle Aminosäure die mit Nahrung aufgenommen werden muss.
Tierische Nebenerzeugnisse Fast alles was kein reines Muskelfleisch, Bindegewebe oder Sehnengewebe ist, kann man diesem Begriff zuordnen. Wie z.B. Innereien, Haut, Knochen, Knorpel, aber auch Hufe, Federn, Haare, Urin, Kot, Überbleibsel von Schlachtabfällen welche aus dem Abwasser einer Schlachterei gefiltert werden. All diese Sachen dürfen ganz legal im konventionellen Hundefutter verarbetet werden und wird unter dem Begriff: Tierische Nebenerzeugnisse geführt. Klasse 3 Schlachtabfälle in Kurzform (alles für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist).
Löbliche Ausnahme: Futtermittel aus Schweden. Dort gibt es ein derart strenges Futtermittelgesetzt, welches besagt: Nur für den menschlichen Verzehr geeignete Ware, darf in das Hundefutter. Das krasse Gegenteil dazu ist Frankreich...
Tocopherol (E306) Eine Form von Vitamin E wird als Konservierungsmittel verwendet.
Tocopherol wird auch in Lebensmitteln als Antioxidationsmittel eingesetzt. Man gewinnt tocopherolhaltige Extrakte aus den Samen ölhaltiger Pflanzen z.B. aus Weizen, Mais oder Soja. Im Tierversuch wurden bei sehr hohen Dosierungen allerdings Störungen der Verdauungsorgane, Schilddrüsenhormone und Störungen der Blutgerinnung beobachtet. Gentechnische Anwendungen sind möglich.
Topinambur Auch Erdbirne genannt wird als Hungerstiller verwendet. Gut geeignet für Diätfuttermittel.
Trigonellin Bitterstoff mit u.a. hohem Kupferanteil.
Tryptophan Essentielle Aminosäure.
Tyrosin Nicht essentielle Aminosäure.
V  
Valin Essentielle Aminosäure die mit Nahrung aufgenommen werden muss.
W  
Weizen Billiger Füllstoff der von vielen Herstellern zerlegt wird in: Weizen, Weizenmehl, Weizenkleie, Weizengrießkleie, Weizenkeime usw.
Es gibt mittlerweile schon Hundefutter ohne Weizen. Häufig ist Weizen gar nicht der ursprüngliche Auslöser der Allergie. Es sind Giftstoffe, wie Pestizide und verschiedene Düngemittel, die in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, die in den Weizen gelangen und in der Folge allergische Reaktionen beim Hund hervorrufen.
Z  
Zuckerrübentrockenschnitzel Nebenerzeugnis von Zuckerrüben. Minderwertig!